Der Berliner Senat hat eine aktualisierte Version der Sportanlagen-Nutzungsvorschriften (SPAN) erlassen

In der Sitzung vom 23. Juni 2020 hat der Berliner Senat die Neufassung der Sportanlagen-Nutzungsvorschriften (SPAN) erlassen. Diese wurde unter anderem von Bezirken, Bildungsverwaltung und Sportverbänden gemeinsam erarbeitet und ist zum 8. August 2020 in Kraft getreten, nachdem die alte Version turnusmäßig nach zehn Jahren erneuert werden musste.

Die SPAN regeln landesweit die Voraussetzungen und Konditionen der Überlassung öffentlicher Sportanlagen an Vereine, Bürgerinnen und Bürger sowie sonstige Nutzende.

Die neue Version steht hier als PDF-Datei zum Download bereit:

Sportanlagen-Nutzungsvorschriften

Online-Petition für den Umbau des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks

Ein Sportpark für alle: Der Sportverbund unterstützt die Online-Petition für den Umbau des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks

Liebe Freunde,

mitten in der Sommerpause hier ein Aufruf die Online-Petition zum Umbau des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks mit zu unterstützen. Wir wären sehr dankbar, wenn ihr dies auf den sozialen Medien (Homepage, Facebook, etc.) und wenn möglich in die eigenen Gruppen teilen könntet.

Rund um den Umbau dieses Stadions ist eine Diskussion entstanden, die den organisierten Sport fordert zu agieren. Es geht hier um ein konkretes Vorhaben (Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark) und gleichzeitig auch um die Realisierungschancen zukünftiger Projekte; denn viele andere Sportanlagen müssen in den kommenden Jahren auch saniert und bei einer wachsenden Stadt ggf. erweitert werden.

Daher bitten wir Euch, dass die Vereine des Sportverbundes die Petition des Berliner Fußball-Verbandes, Landessportbunds Berlin (LSB), der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Berlin (BSB), des Berliner Leichtathletik-Verband (BLV), des Bezirkssportbundes Pankow (BSB) und elf weitere Berliner Sportvereine unterstützen und aktiv bewerben.

Die insgesamt 16 Petenten fordern den für 2020 bis 2024 geplanten Umbau des Jahn-Sportparks zu einer inklusiven Sportanlage, unter anderem mit:

  • barrierefreien Trainings- und Wettkampfflächen sowie einer barrierefreien Hallenfläche,
  • einem Kompetenzzentrum für Inklusionssport,
  • einem inklusiven Stadion.

Dabei sollen Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen veranlasst werden und eine inklusive Bewegungskita für das Quartier entstehen.

Die Petition des Berliner Sports läuft auf der Plattform change.org.
Die Beteiligung daran ist unter folgendem Link möglich:

https://www.change.org/p/andreas-geisel-inklusionssportpark-f%C3%BCr-berlin-ein-sportpark-f%C3%BCr-alle

Weitere Informationen zum Thema stehen zudem auf der Homepage des Landessportbunds Berlin
https://lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/sportparkfueralle/ zur Verfügung.

Matthias Brauner

Pressemitteilung vom 13.07.2020

Berlin ermöglicht den stufenweisen Wiedereinstieg in den länderübergreifenden Sportbetrieb und wird mit sofortiger Wirkung die Regeln für den Kontaktsport anpassen

Sportsenator Andreas Geisel: „Das sich zurzeit rezessiv entwickelnde Infektionsgeschehen in Berlin, aber vor allem der bisher weitgehend verantwortungsvolle Umgang der Sportorganisationen und der Aktiven mit der Umsetzung der Corona-Regeln, bieten eine hohe Gewähr, dass die Infektionssituation auch bei einer weiteren Öffnung des Sportgeschehens unter Kontrolle bleibt. Ich habe deshalb meine Verwaltung beauftragt, für die nächste Senatssitzung am 21. Juli 2020 eine entsprechende Entscheidung zur Freigabe auch für den Kontaktsport (Wassersport/Rudern, Kampfsport, Fußball) vorzubereiten, sofern dieser in festen Trainingsgruppen und unter Einhaltung eines Nutzungs- und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes betrieben wird.“

Zu diesen Konzepten hat es in der vergangenen Woche eine Abstimmung der Sportverwaltung mit der Sportfakultät der Humboldt-Universität gegeben, um die Anforderungen dafür zu klären. Beim Amateurfußball ist damit ab sofort voller Trainingsbetrieb erlaubt, mit dem Ziel zum Saisonbeginn im September den Wettkampfbetrieb freizugeben. Zur Kontaktverfolgung und sofortigen Eindämmung bei etwaigen Infektionsgeschehen müssen grundsätzlich Teilnehmerlisten erstellt werden.

Im Vorgriff auf diese voraussichtliche Senatsentscheidung werden aus Opportunitätserwägungen diese Festlegungen ab dem 14. Juli 2020 vorab in Kraft gesetzt. Ordnungsbehörden und die Polizei werden gebeten, ihre Ermessensspielräume entsprechend auszuschöpfen.